Über Arcadis Ost 1

 
 
Arcadis Ost 1 ist ein 257 MW Offshore-Windpark der Parkwind Ost GmbH, der im Küstenmeer der Ostsee nordöstlich der Insel Rügen errichtet wird.

Das Projekt, dessen Fertigstellung für Ende 2023 geplant ist, hat sich den höchsten Standards verpflichtet und wird modernste Konstruktionsmethoden für die Installation des Offshore-Windparks mit den derzeit größten Windturbinen der Welt verwenden.

Als Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien fühlt sich Parkwind dem Schutz der Umwelt und der Förderung verantwortungsvoller Umweltpraktiken und deren kontinuierlicher Verbesserung im besonderen Maße verpflichtet.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wurde eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den geplanten Offshore-Windpark durchgeführt. Darüber hinaus hat das Projekt in Übereinstimmung mit den Equator Principles, einem Standard für das Risikomanagement zur Ermittlung, Bewertung und Steuerung von umwelt- und sozialen Aspekten in Projekten, eine Menschenrechtsverträglichkeitsprüfung (Human Rights Impact Assessment, HRIA) und eine Risikobewertung zum Klimawandel (Climate Change Risk Assessment, CCRA) durchgeführt.

Die entsprechenden Dokumente können durch Anklicken der jeweiligen Links hier heruntergeladen werden:
UVP, HRIA (Zusammenfassung) & CCRA (Zusammenfassung)

Zu den Maßnahmen des Projekts im Bereich der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung wurde zudem ein allgemein zugänglicher Beschwerdemechanismus implementiert. Dieser dient zum einen der Wahrung der Rechte aller am Projekt mitarbeitenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Parallel wurde ein solcher Mechanismus für die allgemeine Bevölkerung und andere Stakeholder eingerichtet.

Arcadis Ost 1 Beschwerdemechanismus

Der Beschwerdemechanismus ermöglicht es Menschen (Einzelpersonen oder Gruppen), Beschwerden vorzubringen, Informationen anzufordern und/oder in Dialog mit der Arcadis Ost 1 Projektorganisation zu treten. Darüber hinaus ermöglicht der Mechanismus alle Beschwerden von Menschen, die von dem Projekt betroffen sind, zu empfangen, zu untersuchen und zu beheben.

Beschwerden können insbesondere von den folgenden Gruppen vorgebracht werden:

  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die am Projekt beteiligt sind (z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Parkwind Ost GmbH und seinen Tochterunternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Subunternehmern und Lieferanten und jeder anderen Person, die im/am Projekt arbeitet);
  • Mitglieder der Bevölkerung (z. B. Gemeindegruppen, Einzelpersonen, lokale Behörden, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und andere Interessengruppen).

Der Beschwerdemechanismus trägt zum Wirkungsmanagement und zur kontinuierlichen Verbesserung der ökologischen und sozialen Verantwortung des Projekts bei und schützt so die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Einzelpersonen, Mitgliedern der Öffentlichkeit und anderen Stakeholdern.

Unser Bekenntnis

  • Parkwind Ost verpflichtet sich zu einem transparenten Verfahren für Beschäftigte und Einzelpersonen/Gruppen von Menschen, die von dem Projekt betroffen sind, um Bedenken zu äußern und Beschwerden einzureichen, einschließlich anonymer Beschwerden;
  • Parkwind Ost stellt sicher, dass es keine Sanktionen oder Diskriminierung gegen diejenigen gibt, die Beschwerden äußern, und dass Beschwerden vertraulich behandelt werden;
  • Das Management von Parkwind Ost verpflichtet sich Beschwerden ernst nehmen und umgehend angemessene Maßnahmen zu ergreifen;
  • Der Beschwerdemechanismus von Parkwind Ost ersetzt nicht andere gesetzlich oder tarifvertraglich festgelegte Beschwerdewege.
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Zwei Beschwerdemechanismen

Die Prozessbeschreibung für den Beschwerde-Mechanismus für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (BMA) finden Sie hier und für den Beschwerde-Mechanismus für die Öffentlichkeit (BMÖ) hier. Die beiden Prozesse sind ähnlich, haben aber einige wesentlichen Unterschiede.

Personen der Öffentlichkeit können das untenstehende Formular ausfüllen oder eine E-Mail an Beschwerde@arcadisost1.de senden.

Beschäftigten des Projektes empfehlen wir Folgendes:

1. Informelle Aussprache

  • Manager/-innen und Mitarbeiter/-innen werden ermutigt, informelle Methoden zur Lösung von Meinungsverschiedenheiten oder Streitigkeiten zu nutzen. Wenn Arbeitnehmer/-innen eine begründete Beschwerde oder Klage über den Arbeitsplatz oder die Art und Weise, wie sie am Arbeitsplatz behandelt wurden, haben, sollten sie diese, wenn möglich, zunächst mit ihrem Vorgesetzten besprechen. Es kann möglich sein, eine informelle Lösung zwischen Arbeitnehmer/-innen und Manager/-innen zu vereinbaren;
  • Sowohl die Geschäftsleitung als auch die Arbeitnehmer/-innen werden alle Anstrengungen unternehmen, um Beschwerden, Klagen und Streitigkeiten zum frühestmöglichen Zeitpunkt und mit einem Minimum an Spannungen oder Konflikten zu lösen.

2. Formelle Beschwerde

  • Arbeitnehmer/-innen, die eine Angelegenheit formell ansprechen möchten, sollten die Beschwerde, vorzugsweise schriftlich, ihrem Vorgesetzten/Manager darlegen. Wenn sich die Beschwerde gegen den direkten Vorgesetzten des Arbeitnehmers richtet und/oder der Arbeitnehmer sich nicht in der Lage fühlt, sich an diese Person zu wenden, sollte der Arbeitnehmer die Beschwerde an den zuständigen Manager bei Parkwind richten. Dies ist Stefan Clinck.
  • Wenn ein Arbeitnehmer sich nicht namentlich ausweisen möchte, kann er/sie eine schriftliche anonyme Beschwerde einreichen.

Hierzu stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Einzelpersonen und/oder Gruppen der Bevölkerung, die von dem Projekt betroffen sind, können sich postalisch an den Beauftragen der Parkwind Ost GmbH wenden:

Manfred Dittmer
AO1 Country Manager / Public Relations Officer (PRO)
Parkwind Ost GmbH
Sonnenplatz 1
61118 Bad Vilbel

Oder per E-Mail an: beschwerde@arcadisost1.de

Alternativ können Beschwerden auch über das hier zu findende Online-Formular eingereicht werden.